Bei der Flutwelle am 26.12.04 ist ein grosser Teil der Häuser in Küstennähe zerstört worden, weil das Fundament der meist eingeschossigen Gebäude nicht tief genug war. Viele Einwohner waren zu dieser Zeit in Zelten und Notunterkünften wie Schulen, Tempel und leerstehenden Hotels, oder bei Verwandten mit noch intakter Unterkunft, untergebracht.
Dank der Werkzeugspende der Fa. Bosch, Stuttgart, konnten wir beim Wiederaufbau srilankanische Bauarbeiter mit geeignetem Gerät zur Holz-und Steinbearbeitung unterstützen.
Bild links: Baustelle auf Srilankanisch
Als neugegründeter Verein konnten wir in der Kürze der Zeit nicht komplette Wohnhäuser erstellen. Allerdings konnten wir freiwillige Helfer gewinnen, für einige Wochen auf Baustellen in Sri Lanka mitzuhelfen.
Neben dem infrastrukturellen Wiederaufbau, war eine der wichtigsten Aktivitäten, den Betroffenen Menschen ihre Möglichkeit zur Selbstversorgung wiederherzustellen. Auch hier fanden wir Menschen die in eigener Regie Geld sammelten, und für einen Taxi-Fahrer ein gebrauchtes TukTuk kaufen konnten, so dass er wieder sein Einkommen erzielen konnte.
Erste Spendengelder konnten wir für eine neue Nähmaschine verwenden, um die zerstörte Nähstube einer Näherin auszustatten.
Weitere Ausstattungsgegenstände wie Bett und Matraze sind einer alleinstehenden alten Frau zugute gekommen, deren neu erstellte Holzhütte dadurch etwas bewohnbarer wurde.
Gespendete Elektrowerkzeuge beschleunigten den teilweisen Wiederaufbau des zerstörten Restaurants Sunil Garden Restaurant und Wohnhauses der Familie.
Um die einheimische Wirtschaft anzukurbeln, wurden von der Regierung nach dem Tsunami ca. 200% Einfuhrzoll auf den Warenwert der Importgüter nach Sri Lanka erhoben. Daher war und ist es sinnvoll, die benötigten Artikel vor Ort zu kaufen.