Die Mitglieder des Vereins haben sich nach dem Tsunami aus Solidarität mit der Initiatorin versammelt, um den gemeinnützigen Verein "Manuel e.V." - nach den Tod des kleinen Manuel - ins Leben zu rufen.
Allen Mitgliedern gebührt Dank, für ihre moralische und tatkräftige Unterstützung unsere Vereinsziele voranzutreiben, auch wenn manche Vorhaben aufgrund der instabilen politischen Lage in Sri Lanka, aus Sicherheitsgründen wiederholt stagnieren mussten.
HELGA BERTELE, Dipl.Wirtsch.Ing., Mein Sohn MANUEL- unsere kleine Perle - ist tot. Dieser Verlust hat grosse Trauer und seelischen Schmerz in mir hinterlassen. Auch Manuel´s Oma, die Ihn so geliebt hatte, ist ebenfalls bei der Flutkatastrophe in Sri Lanka ertrunken. Sie hat unseren Kleinen mit sich genommen. Das Leben geht jedoch weiter, ob wir es wollen oder nicht. Immer wenn ich die Bilder von MANUEL ansehe, muss ich bitterlich weinen. Doch wem nützt das? Meine Art der Trauerbewältigung ist es, das eigene Überleben zu nutzen, um all meine Energie und Kreativität für jene einzusetzen, welche sich nicht selbst helfen können ... derer gibt es genug auf unserer Erde ... Sri Lanka ist der Anfang ...
Mit Ihrer Hilfe werden wir es schaffen ... So-Gott-es-will ...
MICHAEL STAMM, Dipl.Ing.ElektrotechnikIch kenne Helga seit der Studienzeit an der FH Kempten. Die Flutkatastrophe hat mich sehr schockiert. Besonders der Tod des kleinen MANUEL hat mich tief erschüttert, da ich selbst Vater einer kleinen Tochter bin. Ich will mich bei dieser Initiative engagieren, wo ich weiss, dass die Mittel direkt an die Betroffenen geleitet werden, und ich Einblick über die Projektfortschritte habe. Ich kann auch unseren Kunden und befreundeten Unternehmen gegenüber vertreten, dass die Sach- und Geldspenden dort ankommen, wo die Menschen sie benötigen. Der Einsatz von Solartechnik ist in SriLanka sehr effizient nutzbar, so dass ich hier meine spezielle Unterstützung geben kann, z.B. für solargespeiste Notstromversorgung.
BARBARA FUCHS, Dipl.Betriebswirtin, KassenwartIch bin seit 1992 mit Helga aufgrund unseres Studiums befreundet und habe sie und Sunil bereits in SriLanka besucht. Ich würde nie an eine grosse Organisation spenden, da man nicht sicher ist, ob das Geld auch bei den Bedürftigen ankommt. Ich möchte Hilfe zur Selbsthilfe leisten und meine Energie lieber in kleine Projekte stecken. Da ich ausgebildete Schwimmlehrerin bin, will ich neben meiner Tätigkeit als Kassenwart, das Projekt Schwimmkurse organisieren. Desweiteren liegt mein Augenmerk in der Beschaffung von medizinischen Geräten, für die Ausstattung einer Sanitäts- und Krankenstation.
MICHAELA WEIGELT, IT-Systemadmin Schriftführerin:Ich kenne Helga seit unserem gemeinsam besuchten Geburtsvorbereitungskurs als Helga mit MANUEL schwanger war, und habe ebenfalls einen Sohn im Alter von Manuel. Ich bin tief erschüttert über Manuels Tod und möchte nun zumindest den hinterbliebenen Notleidenden und Waisenkindern in den Flutkatastrophengebieten helfen. Ich bin auch von dem Gedanken der Völkerverständigung und Verbesserung der Lebensperspektiven von Menschen in ärmeren Ländern sehr angetan. Zusammen mit Helga kümmere ich mich um die Webseitengestaltung.
RALF SCHMID, Dipl.Ing.Maschinenbau, Werksleiter einer Automobil- ZulieferfirmaIch bin zutiefst schockiert über die Flutkatastrophe, da ich bereits öfters in Thailand in den betroffenen Gebieten im Urlaub war. Ich kenne Helga seit unserer Studienzeit an der FH Kempten. Ich möchte gerne sinnvoll helfen und hierzu möglichst meine Kontakte zu Industrie und befreundeten Firmen nutzen, speziell im Bereich Firmensponsoring.
MARION PFUHL, Einzelhandelskauffrau,
3 Kinder
Ich kenne Helga seit 27 Jahren. Wir waren bereits Schulkameradinnen in der Realschule. Ich sehe es als meine moralische Verpflichtung an, zu helfen. Ich habe Helga nach der Flutkatastrophe voller Sorge gesucht und gehofft, dass sie noch lebt. Gerne möchte ich kreativ mit Ideen und Vorschlägen helfen wie z.B. bei der Vermittlung von Schulpatenschaften zwischen den verschiedenen Ländern
ARMIN FUCHS, Kommunikationselektroniker Ich kenne Helga und ihre Familie durch Barbara seit einigen Jahren. Ich war bereits mehrmals auf Sri Lanka, und mag die freundlichen Menschen, die Natur und Tierwelt dort sehr. Ich bin ein Hobbyfotograf und werde an der Dokumentation der Fortschritte des Wiederaufbaus mitwirken soweit es mir möglich ist. Ich möchte aktiv etwas tun und wäre am liebsten vor Ort um direkt zu helfen.
Andreas Breitruck ist als Lehrer unser Repräsentant für Schulpartnerschaften, und damit auch involviert in Thematiken, um Studenten in einem Praxissemester für den Verein aktiv werden zu lassen. Auch er war schon in Thailand, und möchte aktiv helfen, den Kindern in Sri Lanka eine bessere Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen.